BMU-Vorstandsmitglied Anke Rosbach in das Präsidium des Landesmusikrats Schleswig-Holstein gewählt

  |  Pressebericht 

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass am 15. Juni unser BMU-Vorstandsmitglied Anke Rosbach mit einem sehr hohen Wahlergebnis von den Delegierten in das Präsidium des Landesmusikrats Schleswig-Holstein gewählt wurde. Damit erhält die musikpädagogische Arbeit in Schleswig-Holstein eine gewichtige Stimme im Landesmusikrat. Anke Rosbach verfügt über langjährige Erfahrung in den unterschiedlichsten Bereichen der musikalischen Bildung.

Vor 25 Jahren hat sie als fest angestellte Lehrkraft in Verein für Jugend- und Kulturarbeit bzw. an der Kreismusikschule Segeberg im Bereich der elementaren Musikpädagogik gearbeitet. In diesem Rahmen hat sie einen Pop- und Jazzchor für Erwachsene gegründet, der heute noch unter ihrer Leitung steht. Danach war sie 15 Jahre als Grundschullehrerin tätig, hat u. a. Musik in inklusiven Lerngruppen unterrichtet und jährlich ein Musical geschrieben, das jeweils mit mehr als 100 Kindern mehrfach aufgeführt wurde.

Mit einer halben Stelle hat Anke Rosbach vier Jahre an der Europauniversität Flensburg in der Abteilung Musik gearbeitet. Aktuell ist sie als hauptamtliche Studienleiterin am IQSH für das Unterrichtsfach Musik in der Grundschule tätig. In dieser Funktion ist sie für die Aus- und Fortbildung des Lehrkräftenachwuchses verantwortlich.

Darüber hinaus ist Anke Rosbach am deutsch-dänischen Projekt „Singen ohne Grenzen“ und am Projekt der Musikalischen Grundschule (in Verbindung mit der Bertelsmann Stiftung) beteiligt.

Mit Anke Rosbach vertritt der BMU also die musikalische Breitenbildung unserer Kinder sowohl im vorschulischen als auch im schulischen Bereich.

Leider müssen wir momentan einen massiven Lehrkräftemangel beklagen. Ohne diese Breitenbildung droht aber langfristig das musikalische Leben in allen Bereichen stark zurück zu gehen.

Der BMU wird mit dieser Stimme im Präsidium des Landesmusikrats dazu beitragen, sinnvolle Konzepte zur Musiklehrkräftegewinnung zu entwickeln und diese wertschätzend umzusetzen. Denn für eine nachhaltige musikalische Breitenbildung benötigen wir einen zeitgemäßen Musikunterricht.  
Darüber hinaus möchten wir auf diese Weise nachhaltige Kooperationen zwischen schulischen und außerschulischen Angeboten initiieren und fördern.